Grauburgunder

Grauburgunder

Grauburgunder

So wie bei den anderen Rebsorten hat auch der Grauburgunder zahlreiche Doppelnamen aufzuweisen. In Österreich sind dies Ruländer und Pinot gris.

Der Ruländer wie auch der Weißburgunder ist höchstwahrscheinlich eine Knospenmutation aus dem Blauen Burgunder, ähneln sich die beiden Sorten sehr im Wuchs als auch Aussehen der Beeren. Mit dem Unterschied, daß erst mit der Verfärbung der Trauben zwischen den Burgundersorten klar unterschieden werden kann, denn beim Grauburgunder nehmen die Beeren eine graurote Farbe an.

Der Grauburgunder ist in seinem Standort sehr anspruchsvoll, verlangt er doch tiefe, fruchtbare Böden in einer warmen Hanglage mit ausreichender Wasserversorgung. An solchen Standorten erreicht er dann hohe Qualitäten mit überdurchschnittlichen Mostgewichten. In Österreich nimmt er stellenmäßig eine untergeordnete Rolle ein. Die Hauptanbaugebiete erstrecken sich zum Großteil im Burgenland, der Rest gleichmäßig verteilt in der Steiermark und Niederösterreich.

Die Weine des Grauburgunder zählen zu den extraktreichesten unter den Weißweinen durch hohe Reife, die zu deren Fülle und Vollmundigkeit führt. Bei genügend Säure besticht er durch Eleganz und Harmonie. Mit Restsüße schmeckt er karamelartig und verfügt über ein hohes Alterungspotential - vor allem bei Qualitäten von Auslesen und aufwärts.

Auszeichnungen vorheriger Jahrgänge:
Gold Austrian Wine Challenge 2013
Gold Berliner Wein Trophy 2013

Grauburgunder Zwickl 2012

Gold Austrian Wine Challenge 2013

"Nussiger Duft, Honigmelone, reifen Apfel, Pistazien und etwas Kräutern. Klare Frucht mit straffer Säure, pflanzliche und nussige Töne, kandiertes Kernobst und Honigmelone am Gaumen, feiner Schmelz, mineralisch."  

Grauburgunder Kreuzegg